Nächster DenkanStoos am 30. März 2015 – Material zur Vorbereitung

(Achtung! Der Termin wurde verlegt!!!)

Sechs Wochen nach unserem letzten DenkanStoos landen wir terminlich am Tag nach dem „Internationalen Frauentag“. Als Gastgeber haben sich die Kolleginnen der Firma Thoughtworks (Am großen Burstah) angeboten.

Und so kam das Thema für den unseren OpenSpace am 9. März zustande: „Frauen in der modernen Arbeitswelt“. – Hier einiges Material zur Vorbereitung dazu. Welche (Diskussions-)Fragen ergeben sich für Dich daraus? – Halte sie gern schon hier im Kommentarfeld fest.

BBC Talking Business in Davos, „Gender Driven Growth“, World Economic Forum
http://youtu.be/Gw1my34A6KM


New America Foundation CEO Anne-Marie Slaughter explains how her views on women’s career challenges differ from those expressed by Facebook’s Sheryl Sandberg.
http://youtu.be/3f4zzVtx-f0

„I personally don’t want to hire people who put their work adead of their family.“

Dieser Beitrag ruft dazu auf, sich zusammen zu tun, so, wie wir es im „DenkanStoos“ tun: „Sheryl Sandberg: Take The Lead Challenge“
http://youtu.be/_U-CRqK8M1c

„What would you do, if you weren’t afraid?“
Tipp für weiteres Interesse: http://leanin.org/

ABC News mit einer Zusammenfassung Sandbergs Karriere & einem Interview zu ihrem Buch: http://youtu.be/-NK28iM41bw

Sei ehrlich mit Dir und mit anderen: http://youtu.be/ZKII4AwLKkU
(„We thought, we were all equal, then. We were wrong.“)

 

Eine zufällige Auswahl von Artikeln

…der letzten Zeit zum Thema und drumherum zu unterschiedlichen Aspekten, aus denen sich Fragestellungen erarbeiten lassen.
Vorgesetzte zerstören Frauenkarrieren
Von Helene Endres
http://www.manager-magazin.de/politik/artikel/us-studie-vorgesetzte-zerstoeren-frauenkarrieren-a-1012545.html

Kinderbetreuung vom Arbeitgeber: Beispiel das Grand Elysée Hotel, Hamburg mit Christa Block (youtube):

Gescheiterte Vorstandsfrauen: Wurden sie in die Falle gelockt?
Die Dax-Konzerne überbieten sich im Wettlauf um Spitzenfrauen. Doch so schnell wie sie auftauchen, verschwinden sie auch wieder: Männer halten sich doppelt solange im Vorstand, wie Frauen. Warum nur?
http://www.faz.net/aktuell/beruf-chance/arbeitswelt/frauen-im-vorstand-scheitern-haeufiger-als-maenner-13415920.html
„Als Opfer einer reinen Symbolpolitik einer „abgeschotteten Männerkaste“ nennt er namentlich: Regine Stachelhaus (Eon), Angelika Dammann und Luisa Deplazes Delgado (beide SAP), Brigitte Ederer und Barbara Kux (Siemens), Marion Schick (Telekom), Angela Titzrath (Deutsche Post) und Elke Strathmann (Continental). Nur bei Marion Schick, seiner Nachfolgerin in der Telekom, deutet er an, dass fachliche Gründe eine Rolle für das jähe Aus gespielt haben könnten.“

Interview: Sabine Hansen – Frauen scheitern ohne Netzwerk
Wo Frauen an der Spitze sind, kommen noch mehr Frauen nach oben, weiß die Personalberaterin Sabine Hansen.
http://www.wiwo.de/erfolg/beruf/sabine-hansen-frauen-scheitern-ohne-netzwerk/11436044.html
Wie schwer wiegt das Argument, junge Frauen brauchen Beispiele, also weibliche Vorbilder im Management heute tatsächlich?

Ganz klar hat eine ausgewogene Besetzung von Spitzenpositionen mit Frauen Vorbildfunktion. Zum einen signalisiert es nach innen und außen das Wertesystem des Unternehmens, dass ein Aufstieg über die Ebenen hinweg nicht nur möglich, sondern auch gewollt ist. Zum anderen ändert sich die Unternehmenskultur massiv, wenn mehr als drei Frauen im Management-Team sind. Wenn diese kritische Masse erreicht ist, haben sie auf ihre männlichen Counterparts auch Einfluss. Und zwar auf die Art und Weise der Kommunikation. Das typische Macht- und Balzverhalten wie – wer sitzt wo in Meetings beziehungsweise wer hat welchen Redeanteil – nimmt messbar ab. Stattdessen entsteht eine offene Gesprächskultur, wo Widerspruch und neue Ideen ausdrücklich erwünscht sind und Vorstandsvorlagen kritisch diskutiert werden. Frauen benötigen eben dieses Umfeld, um sich sowohl fachlich als auch persönlich entwickeln zu können.“

Economist: Women and work – What’s holding women back?

http://www.economist.com/blogs/democracyinamerica/2015/01/women-and-work?fsrc=scn/tw/te/bl/ed/whatsholdingwomenback

Frauen sind deutlich unzufriedener in ihrem Job
Die Kollegen hui, die Chefs eher pfui, das Gehalt ganz okay – die Zensuren der deutschen Arbeitnehmer für ihren Job fallen eigentlich zufriedenstellend aus. Wenn da nicht ein signifikanter Unterschied wäre.
https://spielraum.xing.com/2015/02/frauen-sind-deutlich-unzufriedener-in-ihrem-job/?pid=b7237_cnwsl


Unterschiede zwischen Frauen und Männern

„Männer lügen häufiger als Frauen“
http://www.wiwo.de/erfolg/trends/oekonomieprofessor-forscht-zu-luegen-maenner-luegen-haeufiger-als-frauen/11394466.html
Ein Experiment zeigt: Männer lügen in Gruppen öfter als Frauen. Ökonomieprofessor und Studienleiter Andreas Roider, erklärt, wie Lügen unserer Wirtschaft schadet und warum Frauenquoten ethischeres Verhalten fördern.
… Wir konnten in einem Experiment erstmals nachweisen, dass es deutliche Unterschiede zwischen Männern und Frauen in puncto Ehrlichkeit gibt, wenn sie sich in Gruppen zusammentun.
… Die rein männlichen Zweierteams berichteten im Schnitt ein Würfelergebnis von 4,0. Die gemischten Gruppen mit je einem Mann und einer Frau, meldeten ein Ergebnis von 3,71. Wirklich interessant ist aber das Ergebnis der reinen Frauenteams: Sie berichteten ein durchschnittliches Ergebnis von 2,74. Statistisch gesehen, haben die reinen Frauengruppen im Gegensatz zu den Männern  gar nicht gelogen.


Randthemen und gesellschaftliche Implikationen?

Warum Mittelmanager so häufig leiden
(Sind Frauen da anders? Fördern sie mehr an sich ‚vorbei‘?)

http://www.manager-magazin.de/unternehmen/karriere/fuehrung-im-mittelmanagement-die-fehler-der-manager-a-1015702.html

Kluft zwischen Arm und Reich wird größer
http://www.manager-magazin.de/politik/deutschland/a-1019345.html
In Deutschland gibt es laut Paritätischem Wohlfahrtsverband 12,5 Millionen Arme – so viele wie nie seit der Wiedervereinigung. Zudem vergrößert sich der Abstand zwischen Arm und Reich immer weiter, sowohl zwischen einzelnen Regionen als auch den Einkommensgruppen.

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